Die CDU Großniedesheim stellt sich vor
Die Geschichte der CDU in Großniedesheim begann 1976. Renate Juricek, Alfons, Liewke, Klaus Müller, Dieter Amann, Günther Reber, Richard Liewke, Sebastian Daniv,Rudolf Juricek und Josef Blum brachten eine neue Farbe in die politische Landschaft von Großniedesheim.
3 Ratssitze und mit Renate Juricek das Amt der Ortsbeigeordneten waren nach kurzer Zeit schon Lohn des Engagements.
Die Erfolge in dieser Aufbauphase waren entscheidend geprägt von Frau Renate Juricek. Viel zu früh mußte sie sich 1983 aus gesundheitlichen Gründen aus dem politischen Leben zurückziehen. Frank Hofmann folgte ihr als engagierter Parteivorsitzender und mit Jürgen Hilbrecht wurde ein qualifizierter, zielstrebiger Ortsbeigeordneter gefunden.
In dieser Zeit begann sich das Gesicht der Gemeinde zu verändern. CDU, unterstützt von der FWG prägten das neue Ortsbild.
Das Baugebiet Moltersgärten 1 wurde ausgewiesen und umgesetzt.
Das Bürger- und Sportzentrum, mit Gaststätte, Kegelbahn und Ratssaal wurden verwirklicht. Die Senioren bekamen mit der Seniorenstube eine Stätte der
Begegnung geschaffen. Die Gemeinde erhielt ein neues Sitzungszimmer im Gemeindehaus.
Entlang des Eckbachs wurde eines der größten Biotope in der näheren Umgebung in Angriff genommen. Jürgen Hilbrecht konnte damals die Bundeswehrpioniere aus Speyer zu einem „Sondereinsatz“ gewinnen. Mit schwerem Gerät modellierten sie die Landschaft.
Im Laufe der Zeit wechselten die Namen im Rat und in den Ausschüssen. Auf Edwin Klink, Dieter Kurz und Hartmut Frenzel, folgten Manfred Tröndle, Jürgen und Werner Lüddecke (ehemaliger Bürgermeisterkandidat), Veit Mayer , Karl-Heinz Blum, Walter Graizer, Richard Puppe , Richard Liewke, Carmen Buschle, Rolf Weiler und Klaus Pirkl.
Dass wir offen für ALLE sind, zeigen auch unsere parteilosen Mitglieder.
Mit neuen Namen kamen auch weitere Ideen!!!
Ein Ideenpapier – Biotopvernetzung und Gestaltung der Gemarkung – wurden 1993 an Fraktionen und Verwaltung weitergeleitet.
In Zusammenarbeit mit der FWG wurde 1995 ein Flurbereicherungkonzept erarbeitet und der Verwaltung zur Verfügung gestellt. Kreisverwaltung und Umweltorganisationen ( BUND, NABU ) standen uns zur Seite. Darin wurde die Veränderung unserer Gemarkung, speziell nach der Flurbereinigung 1974 festgehalten. Eine gegliederte und artenreiche , dörfliche Umgebung mußte damals den Planern der Landwirtschaftsbehörden weichen. Wir haben uns in diesem Konzept das Ziel gesteckt, in den kommenden Jahren, unsere Gemarkung wieder erlebenswerter zu gestalten.
Die ersten Schritte dahin wurden schon umgesetzt!
Pappeln entlang des Wanderweges werden nach und nach mit standortgerechten Gehölzen ersetzt. Im Westen der Gemarkung wurden Grundstücke erworben und eine Streuobstwiese mit Steinwall angelegt. Im nördlichen Teil der Gemarkung, entlang des Eckbachs, versucht man das ehemals vorhandene reich gegliederte Landschaftsbild wieder aufleben zu lassen. Eine Streuobstwiese hinter der Eckbachhalle rundet den Ortsrand ab.
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Biotop am Eckbach |
Die prekäre Wassersituation bei wiederholt starken Niederschlägen, wurde ebenfalls in Zusammenarbeit mit der FWG, 1996 im Ausschuss zur Sprache gebracht. Eine Diskussionsgrundlage, die speziell den westlichen Gemeindeteil schützen sollte, wurde der Verwaltung unterbreitet. Leider ist die Verwaltung und SPD auf diese Vorschläge nicht eingegangen. Dass dieses Thema schneller als uns lieb war zu einem gewichtigen Gesprächsthema wurde, zeigt die jüngste Vergangenheit. In die zur Zeit laufenden Planungsvorschläge der Verwaltung, die ein Ingenieurbüro ausarbeitet, werden wir leider nur am Rande mit einbezogen.
Unser jüngstes Thema befasst sich mit den Mobilfunkantennen
auf dem Wasserturm.
Die Stadtwerke Frankenthal ( Betreiber unserer Elektroenergieversorgung )
haben mit Genehmigung der Verbandsgemeindeverwaltung den Mobilfunkbetreibern
Viag-Interkom und E-Plus die Erlaubnis zum Betrieb dieser Anlagen erteilt.
Es gibt mittlerweile eine Reihe sehr ernst zu nehmender Befunde aus wissenschaftlich fundierten Untersuchungen, die auf gesundheitliche Risiken hochfrequenter elektromagnetischer Felder hinweisen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder im unmittelbaren Sendebereich.
Die derzeit in Deutschland geltenden Sicherheits-Grenzwerte liegen im internationalen Vergleich gesehen, um das ca. 10-fache höher als zum Beispiel in der Schweiz, Italien oder Polen. Wir haben deshalb im September 2001 einen Antrag auf
- Rückbau der Mobilfunkantennen wegen
gesundheitlicher Risiken für die Bevölkerung –
gestellt.
All diese Anträge, Ideen und Anregungen wurden von einem kleinen Kreis von Bürgern, denen unser Dorf ein bisschen näher steht, ausgearbeitet. Wenn auch zum Teil ein heftiger Gegenwind zu spüren war, hat uns das Ergebnis unserer Aktivitäten Recht gegeben.
Es wäre schön wenn sich mehr Mitbürger für Großniedesheim engagieren würden. Nur ein intaktes Umfeld bietet Wohn- und Lebensqualität.
Ohne das Zutun aus der Bevölkerung ist dies aber kaum zu erreichen!
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